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Donnerstag, 10. April 2008

Erste Schritte in die Schule


Hoher Besuch kam uns heute ins Haus: Die Kindergartengruppe von St. Klara stattete der Grundschule einen ersten gemeinsamen Besuch ab. Allen gemeinsam ist, dass sie im nächsten Schuljahr eingeschult werden. Die Schulleitung hatte das Vergnügen, die hoch motivierten Kinder zu begrüßen und sie in ein Klassenzimmer zu führen, das Ziel ihres Besuches war. Diese Begegnungen, die Teil des gemeinsamen Einschulungsprogramms sind, werden in den nächsten Wochen fortgesetzt. Damit soll den Kindern der Übergang in die Grundschule erleichtert werden. Dann es ist wie überall im Leben: Fremdes wird zu Bekanntem und Bekanntes wird zu Vertrautem.
Wer die Kinder in ihrer Ernsthaftigkeit und ihrem Stolz erlebt hat, wird nachempfinden können, wie befriedigend es für uns Pädagogen ist, sie weiter in ihrem Leben zu begleiten.

Mittwoch, 9. April 2008

Stimmt die Stimme?


Zu einer gemeinsamen Fortbildung traf sich das Kollegium am heutigen Nachmittag in der "neuen" Aula der Schule, um unter Leitung der Stimmbildnerin Frau Brühring-Uhde praxisnah mit und an der Stimme zu arbeiten. Gerade für Berufsgruppen wie z.B. Lehrerinnen und Lehrer, die ihrer Stimme täglich Höchstleistung abverlangen und auf das fast pausenlose Funktionieren ihrer Stimme angewiesen sind, ist die bewusste Beschäftigung mit der eigenen Stimme sehr wichtig. Wenn man die Stimme des Körpers immer wieder überhört oder missachtet, wird sie deutlicher. Der Körper beginnt, sich durch Symptome Gehör zu verschaffen, die das Wohlbefinden oder auch die Gesundheit beeinträchtigen können. Stimmprobleme gehen einher mit einer Veränderung des hochkomplexen Bewegungsablaufs der Stimmorgane. Das Muskel-Schleimhaut-System ist aus dem Gleichgewicht geraten, manchmal nur kurzfristig, etwa nach einer besonderen Stimmbelastung, manchmal wird das veränderte Bewegungsmuster aber auch zur Gewohnheit. Das Sprechen wird anstrengend, die Stimme klingt heiser, die Schleimhäute werden anfälliger für Infekte.
Das Kollegium wurde in einem kurzweiligen gezielten Programm aus verschiedenen, leicht erlernbaren Stimmbildungstechniken Verfahren für eine nachhaltige Verbesserung des Stimmklangs nahe gebracht. Unmittelbar erfahrbar wurde, wie diese Atem- und Stimmübungen kleine, aber spürbare angenehme Veränderungen im Körper auslösen: verbesserte Durchblutung, Wärme, Lockerheit und Beweglichkeit.
Für alle waren dies positive, im weiteren beruflichen Leben zu beherzigende Erfahrungen. Beglückend aber war auch die Erfahrung, dass das Kollegium sehr gut harmonierte und große Freude am gemeinsamen Lernen hatte.

Erste Spende

Eine erste Spende traf nach dem heutigen Artikel in verschiedenen Wiesbadner Zeitungen zum Brand in der Schule ein. Ein Klarenthaler Bewohnerin übergab uns einen Lederball, damit unsere Kinder wieder auf dem Schulhof in der Pause spielen können.
Wir hoffen sehr, dass diesem Beispiel weitere folgen werden.

Dienstag, 8. April 2008

Eltern zu Spenden aufgerufen

Wir haben gestern über den Brand des Spielmobils auf dem Schulhof berichtet. Noch ist nicht abzusehen, ob eine Versicherung für den Schaden aufkommen wird.
Wie groß der Verlust ist, den unsere SchülerInnen erlitten haben, wurde heute in der 1. großen Pause deutlich, die bei gutem Wetter statt fand. Viele Kinder kamen aus lieber Gewohnheit zum "Bauwagen", um sich dort ihr Spielgerät für die Pause abzuholen. Es sind aber nur noch verrußte, geschmolzene, unbrauchbare Reste vorhanden.
Deshalb bitte die Schulleitung alle Eltern herzlich, zu prüfen, ob sie noch brauchbares Spielgerät besitzen, das sie uns zur Verfügung stellen können. Auch Spenden sind herzlich willkommen. Vielleicht haben Sie Kontakt zu Firmen, die sich für das Bewegungsangebot der Schule engagieren wollen.
Wir werden weiter berichten.

Kostenloser Zirkusbesuch

Durch Vermittlung von Herrn Römer, dem kommenden Amtsleiter des Schulamtes, können wir für viele Kinder unserer Schule ein ganz besonderes Erlebnis ermöglichen: Sie sind eingeladen, am kommenden Donnerstag eine kostenlose Zirkusveranstaltung des Zirkus Sarrasani zu erleben. Und da zu einem zünftigen Zirkusbesuch auch Popcorn und ein Softgetränk gehören, wurde auch das noch durch eine Spende ermöglicht. Die ESWE legte noch kostenlose Fahrscheine dazu. Eine ganz tolle Sache!
Nun haben die Lehrerin die undankbare Aufgabe, aus jeder Klasse fünf Kinder auszuwählen, die in den Genuss dieses schönen Nachmittags kommen sollen.

Montag, 7. April 2008

Mittagstisch kann starten

Wir machen Sie auf ein gemeinsames Projekt des Volksbildungswerks Klarenthal und der Grundschule aufmerksam, das noch in diesem Monat starten soll und vielen von Ihnen eine Menge Sorgen abnimmt!

Wir werden Sie in den nächsten Tagen ausführlich über diese neue Betreuungseinrichtung per Flugblatt informieren. Heute an dieser Stelle die wichtigsten Informationen:

Wann: Montag - Freitag 11.30 - 14.00
Was: Mittagessen und Betreuung
Für wen: Kids zwischen 6 und 12 Jahren
Kosten: ab 0,- €
Beginn: ab 29.04.

jetzt anmelden!

SERVICE GANZ NAH

Wir machen Ihr Kind fit - für Schule, Hausaufgaben und Freizeit. Allen Klarenthaler Kindern der Grundschule, deren Eltern mittags arbeiten oder bei denen aus anderen Gründen das Mittagessen ausfällt, bieten wir ab sofort:

- ein warmes 2-gängiges Essen,
- eine nette Betreuung durch Mitarbeiterinnen des Volksbildungswerkes Klarenthal e.V.
- Kontakte mit älteren Menschen (Jung-Alt-Projekt)
- Betreuung beim Erledigen der Hausarbeiten.

Und dieses zentral in Klarenthal - 100 m von der Schule
entfernt am Kindertisch im Salon Liesel, Goerdeler Str. 47.

Verlässlichkeit ist Trumpf!

Wir bieten diesen Service von Montag bis Freitag, 11.30 - 14.00 Uhr, und benötigen dazu Ihre verlässliche Anmeldung, für jeweils 1 Monat (Anmeldung bis 20. des
Vormonates). Sie erhalten eine Bestätigung zugesandt.

Kosten: 3,00 Uhr je Mahlzeit,

Bezieher von HarzIV oder vergleichbarer Leistung 0,- €.

Ihre Anmeldung richten Sie bitte persönlich oder schriftlich an das Sekretariat der Geschwister-Scholl-Grundschule:

Telefon 31-7156, E-Mail: friedhelm.canisius@wiesbaden.de

oder Volksbildungswerk Klarenthal e.V.,

Sabine Betz, 0171-2838931 oder E-Mail: info@klarenthal.org

Einstieg jederzeit möglich!

Kleine Dürer


Als Schulleiter hat man auch seine kleinen Freuden. So fiel mir heute beim Durchgang durch die Flure eine hübsch gestaltete Bilderwand der Klasse 4b auf. Sie hatten sich im Kunstunterricht mit dem Rhinozeros von Albrecht Dürer beschäftigt, das dieser 1515 nach der schriftlichen Beschreibung eines Freundes gezeichnet hatte.
Es sind viele originelle Lösungen durch die Kinder gefunden worden. Sehr zur Freude des Betrachters.

Klimaveränderungen mit Spuren im Klassenzimmer



Die starken und jahreszeitlich ungewöhnlichen Regenfälle des Wochenendes hinterließen auch ihre Spuren in zwei Klassenzimmern: Die alten Abwässerleitungen der Schule konnten das Wasser nicht ableiten, das sich dann über die Spülbecken seinen Weg in die Klassenräume suchte. So blickten wir dort auf eine Seenplatte und mussten den Unterricht zeitweise verlegen.
Für unterrichtliche Zwecke ließ sich das Wasser allerdings nicht nutzen: Es handelte sich jeweils um erste Klassen und der Schwimmunterricht beginnt bekanntlich erst in der 3.

Bauwagen und Wandbild zerstört

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Mit gewisser Verbitterung mussten wir heute Morgen auf das schändliche Werk einiger bösartiger Vandalen blicken, die am gestrigen Sonntag gegen 19.00 Uhr den Bauwagen in Brand gesteckt haben. Der Wagen brannte von innen aus und und mit ihm alle Spielgeräte für die Pausenspiele. Es entstand ein Sachschaden von rund 4000,00 €. Zum Glück griff das Feuer nicht auf das Hauptgebäude über.

Die Unbekannten haben damit auch die Spielmöglichkeiten für unsere 400 Kinder zerstört, denen jetzt keine Pausenspiele mehr zur Verfügung stehen.

Gleichfalls brutal behandelten die Unbekannten das schöne Wandbild im Eingangsbereich der Schule: In ihrer dummen Vermessenheit hatten sie das Bild rücksichtslos übersprüht!
Leider haben wir im Moment keinerlei Hinweis auf diese unbarmherzigen Täter: Eine Anzeige bei der Polizei wurde erstattet, die Kriminalpolizei ermittelt.

Wir werden uns von diesen unsozialen Menschen nicht in die Knie zwingen lassen, auch wenn sich Mutlosigkeit angesichts solchen hirnlosen Verhaltens leicht einstellen kann.
Wir hoffen auf die Unterstützung der Polizei, der maßgeblichen Politiker, aller Anwohner und wohl auch unserer Eltern, die ja durch ihre Spenden erst den Aufbau des Spielepools ermöglicht hatten.

Teppichböden verlegt



Viele Jahre haben wir auf diesen Augenblick gewartet: Heute konnten wir stolz zwei Räume in Nutzung nehmen, deren Teppichböden nach über 40 Jahren erneuert wurden. Dank an das Städtische Schulamt und insbesondere an Herrn Weimar.
Jetzt wollen wir ganz vorsichtig mit dem Boden umgehen, denn wer weiß, ob wir nicht wieder 40 Jahre warten müssen. Herr Dima, der vorschlug, dass die Räume nur auf Socken betreten werden dürften, fand allerdings zumindest bei den Erwachsenen keine Unterstützung.

Frau Schönig erhält Planstelle

Heute endlich war es geschafft: Nach langen Bemühungen hielt Frau Schönig die Urkunde des hessischen Kultusministeriums in Händen, mit der sie als Beamtin ernannt wurde. Herzlichen Glückwunsch, der neuen - alten Kollegin.

Die Osterferien sind um!

Im Schneegestöber kämpften sich bereits um 7.15 Uhr die ersten Schüler in die Schule. Noch schlaftrunken, weil sie wohl zum ersten Mal die sommerzeitlich fehlende Stunde früher aufgestanden waren. Die meisten von ihnen war froh, wieder mit ihren Freunden zusammen sein zu können: Die Ferien mit dem schlechten Wetter waren wohl zu trist und abwechslungslos.
Dann um acht Uhr stand fest: Alle Kolleginnen waren gesund und guter Dinge aus den Ferien zurück gekommen. Nur die Sekretärin war die meiste Zeit krank gewesen.
Mit dem heutigen Tag begann auch Lynn ihr Schulpraktikum und wird uns drei Wochen lang begleiten.
Die beiden Pausen waren Schneepausen und es gab bei dem Sauwetter keinen, der nicht gern im warmen Klassenzimmer geblieben wäre. Keiner konnte sich daran erinnern, jeweils einen solchen Start nach den Osterferien erlebt zu haben.

Donnerstag, 20. März 2008

Frohe Ostern

Auch wenn sich der Osterhase in diesem Jahr vermutlich kalte Füße holen wird, so hoffe ich doch, dass Sie dies mit Sonne im Herzen ausgleichen können.
Wir wünschen Ihnen jedenfalls ganz zauberhafte Osterfeiertage und erholsame Ferien, so Sie welche haben.
Der blog schließt für zwei Wochen seine Rolläden und wir sich rechtzeitig zum Schulbeginn am 7. April wieder bei Ihnen melden.

Bleiben Sie uns gewogen, gesund und guter Dinge!

Mittwoch, 19. März 2008

Hurra, hurra, die Schule brennt



So hieß in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Schlager, den wir damals gerne sangen, insbesondere vor schweren Klassenarbeiten, die wir so zu umgehen dachten.
Heute kamen wir dem Wunschbild ein wenig nahe, als wir wieder einmal einen Feueralarm durchführten, um unsere SchülerInnen auf ein solches - hoffentlich nie vorkommendes Ereignis vorzubereiten.
Um 10.25 Uhr drückte Herr Dima auf den Alarmknopf und die unangekündigte Räumung der Schule begann. Sofort öffneten sich alle Klassentüren und nach dem vereinbarten Alarmplan strebten alle dem Sammelplatz auf der Kleinsportanlage zu. Nach 1:30 min war das Haupthaus geleert, nur der Pavillon D, der über die Fenster evakuiert wurde, brauchte 2 min länger. Kind für Kind musste über die Fensterbank und auf die Rettungstreppe steigen. Das dauert! Zum Glück steht mit der Kassentür ein zweiter, wesentlich schneller zu bewältigender Weg zur Verfügung.
Nach 6:30 min konnte die Übung beendet werden: Alle Klassen meldeten Vollzähligkeit und keine besonderen Vorkommnisse.
Der Feueralarm hatte doch eine ganze Schar unserer Kinder in helle Aufregung versetzt und erfreut nahm man zur Kenntnis, dass alles nur eine Übung war. Von Trauer, dass die Schule nicht abgebrannt war, keine Spur!

Dienstag, 18. März 2008

Tortenschlacht für Geburtstagskind

Eine ganz besondere Überraschung hatten sich die Eltern der Klasse 2c für ihre geschätzte Lehrerin Gudrun Sch.H. ausgedacht, die am heutigen Tag Geburtstag feierte. Schon in aller Frühe waren sie in der Schule erschienen, hatten den Klassenraum geschmückt und eine Kuchen- und Kaffetafel (dieser Tippfehler ist der treuen Leserin, Frau Seidelmann, gewidmet) aufgebaut. Große Augen beim Geburtstagskind, als es von schallendem Gesang empfangen, das Geburtstagsklassenzimmer betrat.
Und da durfte sie keinen Schutz der schlanken Linie als Gegenargument vorbringen: Sie musste die Sahnetorte anschneiden und das erste Stück kosten. Um die weiteren Stücke brauchte sich unsere stellvertretende Schulleiterin keine Sorgen zu machen, denn 27 hungrige Münder bereiteten der Torte ein schnelles Ende.
Da war es ganz passend, dass in der anschließenden Sportstunde die überzähligen Tageskalorien gleich wieder abgearbeitet werden konnten.
Wir schließen uns den besten Glückwünschen an und erhoffen uns noch viele Jahre glücklicher Zusammenarbeit bei Gesundheit und guter Laune.

Montag, 17. März 2008

Tagung des Staatlichen Schulamtes

Die Geschwister-Scholl-Schule ist eine beliebte Tagungsstätte für Lehrgänge der Modellregion Wiesbaden. Das ist eine Fortbildungsinitiative des Staatlichen Schulamtes Wiesbaden, die die Fortentwicklung der schulischen Pädagogik mit unterschiedlichen Zielrichtungen betreibt.
Heute besuchten rund 40 GrundschulkollegInnen eine Fortbildungsreihe zum Thema "Fördermaßnahmen zum Schreiben, Lesen und Rechnen" unter der Leitung von SAD Krug.
Die Geschwister-Scholl-Schule kann nicht nur Räumlichkeiten und mediale Ausstattung stellen, sie ist auch bekannt für ihr kulinarisches Angebot. Mit duftendem Kaffee und ofenfrischem Blechkuchen, hergestellt vom Ausbildungsprojekts des Hausfrauenbundes unter Leitung der fantastischen Frau Ziegler, lässt sich noch einmal so gut lernen und weiterbilden.

Schulmeisterschaft in der Presse

Packende Zweikämpfe, jubelnde Zuschauer und spannende Spiele. Dazu brauchen die Klarenthaler keine Fußball-Bundesliga, sie haben ja ihre Schulmeisterschaft. Die Sporthalle der Geschwister- Scholl-Schule glich zeitweise einem Tollhaus, besonders beim Siebenmeterschießen.

Giovanni Silva lässt sie alle stehen. Geschickt umkurvt der Kapitän der Klasse 4b seine Gegenspieler, nimmt Maß und schießt. Es ist eigentlich ein ungleiches Duell, aber irgendwie sind beide Teams doch auf Augenhöhe. Denn zwischen den Pfosten der 3c steht Djuletta Vassiliadis. Mit Glück und Geschick hält die neunjährige Torfrau ihren Kasten im Halbfinale sauber. Nach 0:0 in der regulären Spielzeit wird über den Finaleinzug im Siebenmeterschießen entschieden. Die ohrenbetäubenden Anfeuerungen von der voll besetzten Tribüne werden immer lauter. Jetzt gilt es. Als Giovanni souverän zum 2:0 verwandelt, scheint alles klar. Inzwischen hütet Philipp das Tor der Drittklässler, wirft die Handschuhe in die Ecke und will nicht mehr. Doch seine Farben wenden das Blatt noch, schaffen gegen die älteren Kicker ein 3:2 und feiern jubelnd den Einzug ins Endspiel.

Doch es ging nicht um gewinnen oder verlieren. 16 Teams aller Grundschulklassen waren vertreten, das faire sportliche Miteinander ist seit 25 Jahren Ziel des Hallenturniers. Der Geschwister-Scholl-Schule spülte das Ereignis zudem über 1000 Euro in die Kasse. "Davon finanzieren wir Arbeitsgemeinschaften, Sprachkurse und Schulhofprogramme", sagt Rektor Friedhelm Canisius. Auch spezielle Talentgruppen gibt es an seiner Schule. Dort werden motorisch begabte Kinder gefördert, das kommt auch den Klarenthaler Fußballern zu Gute. Nur ein Aspekt der fruchtbaren Kooperation zwischen Schule und Verein. 1983 hatten die Verantwortlichen des 1. SC Klarenthal das Turnier aus der Taufe gehoben. Seit 1993 heißt das schulinterne Kräftemessen Peter-Klein-Turnier, als Erinnerung an den früheren Klarenthaler Abteilungsleiter der Fußballsparte und langjährigen Jugendtrainer, der 1992 verstorben war. "Durch das Turnier sind wir in den letzten Jahren natürlich auf talentierte Spieler aufmerksam geworden und konnten einige für unseren Verein begeistern", sagt Jugendleiterin Dagmar Leibrich. Inzwischen braucht der SC Klarenthal allerdings keinen Nachwuchs mehr rekrutieren, 160 Kinder kicken in den verschiedenen Altersklassen. Zwar zieht es etliche Spieler vom ungeliebten Hartplatz zu benachbarten Clubs mit Kunstrasen, größtes Problem des SC ist jedoch der akute Betreuermangel. Auch für Abdullah Önal käme eine Trainertätigkeit im Verein nicht Frage. Gerne steht er an der Seitenlinie, allerdings nur einmal im Jahr - beim Schulturnier. Mit viel Eifer coachte Önal seinen Sohn Emiralp und dessen Klassenkameraden der 4b.

Aus dem Wiesbadener Tagblatt vom heutigen Tag. Autor ist Herr Olaf Streubig.

Förderverein mit neuem Vorstand

Am Wiederholungstermin der Jahreshauptversammlung fanden sich zur Freude der Anwesenden und der Schulleitung genügend Mitglieder ein, um die anspruchsvolle Tagesordnung in Angriff zu nehmen.
In seinem Kassenbericht erläuterte Herr Hiendleder die Einnahme- Ausgabensituation des Verein, der im Jahr Mittel in Höhe von rund 2000,00 € bewirtschaftet. Ein Großteil wird für die Finanzierung von Arbeitsgemeinschaften wie Französisch, Russisch und Keramik verwendet. Daneben werden aber eine Vielzahl von kleineren Projekten, wie die Sprachförderung, die Schulhof- und Pausengestaltung, die Unterstützung von Schulprojekten finanziert. Ein wachsender Anteil fließt in individuelle Fördermaßnahmen, z.B. der Klassenfahrtenförderung und Einzelfallhilfen. Abschließend drückte er sein Bedauern über diejenigen Eltern aus, die ihren Mitgliedsbeitrag nicht abführen und zusätzliche Kosten durch Bankgebühren verursachen.
Die Hauptversammlung folgte einstimmig der Empfehlung der Rechnungsprüfer, dem Kassenwart die Entlastung zu erteilen und ihm für seine Arbeit zu danken.

Die Satzungsänderungen, die im wesentlichen eine Vereinfachung der Vereinstätigkeiten anstrebte, wurden einstimmig angenommen.

Mit dem Ehepaar Trautwein schieden wichtige Eltern aus der Vorstandsarbeit aus. Sie hatten über die Besuchsdauer ihres Kindes die Arbeit im Förderverein weiter geführt und sich um das Wohl der Schule sehr verdient gemacht.
Die Neuwahlen zum fünfköpfigen Vorstand gingen schnell und reibungslos vonstatten - ein beglückender Zustand, der das hohe Niveau sozialer Verantwortung bei den Anwesenden deutlich machte. Alter und neuer Vorsitzender wurde Herr Christian Thomas, dem HerrMonzheimer als 2. Vorsitzender zur Seite steht. Herr Hiendleder führt das Amt des Kassenwarts weiterhin aus. Als Beisitzerin wurde Frau Poghosyan und Herr Canisius gewählt. Insbesondere über die Wahl von Frau Poghosyan als Fürsprecherin der ausländischen Eltern.
Mit besonderer Freude und Stolz konnte Herr Mnzheimer, unser rühriger Elternbeiratsvorsitzender, auf dem Erfolg des Fußballturniers hinweisen und auf den tollen Reingewinn von rund 650,oo € verweisen. Dem fügte Herr Hiendleder noch rund 340,00 € aus dem Erlös der Tombula hinzu. So wurde in etwa das langjährige Mittel von nahezu 1000,00 € erreicht, ein stolzer Betrag, der ohne jeglichen Abzug den Kindern der Geschwister-Scholl-Schule zugute kommt.
Herr Canisius sprach allen aktiven Mitgliedern des Förderverein seine Anerkennung für ihre segensreich unentbehrliche Arbeit aus und betonte die existenzielle Notwendigkeit dieser Einrichtung für die Schule. Mit der wachsenden sozialen Not vieler Eltern wachse die Bedeutung des Förderverein als finanzieller Helfer, um die Teilhabe aller Schüler am schulischen Leben zu gewährleisten.

Wilde Kerle gewinnen Pokal


Die Mädchen und Jungen der Klasse 3c sind schon von besonderem Kaliber und manchmal nicht leicht zu bändigen. Aber sie halten zumeist zusammen wie Pech und Schwefel, insbesondere, wenn es um Fußball geht. Da mag die interne Konkurrenz noch so groß sein. Wenn es darum geht, eine andere Mannschaft zu schlagen, passt keine Eckfahne zwischen sie. Soll heißen: Aller Streit ist vergessen, wenn es um das gemeinsame Ziel geht.
Und so ist ihnen etwas gelungen, was bisher in der 25jährigen Geschichte des schulischen Fußballturniers nur einmal gelungen ist: Sie wurden Schulsieger.
Heute konnte man sie auf dem Schulhof daran erkennen, dass sie alle ca. einen Meter über dem Boden schwebten, weil so viel Luft in ihrer Stolz geschwellten Brust war. Immer wieder musste ich ihnen bestätigen, wie hervorragend sie gespielt und welchen Eindruck ihre Nervenstärke beim entscheidenden Elfmeterschießen hinterlassen hatte.
Sie waren heute schlicht die Größten, und das ist ja auch ein Ziel des Turniers: Kindern Gelegenheiten zu verschaffen, die ihr Selbstbewußtsein fördern und sie stark machen.

Terminkalender April 2008

Wegen des frühen Ausgabetermins können sich noch Änderungen ergeben!

Mo 07.04. 08.00 Beginn der Schule nach den Oster-
ferien
Beginn des Schülerpraktikums
von Lynn W.
12.30 107 Dienstversammlung (für alle)

Mi 09.04. 13.30 Aula Lehrgang „Stimme“ (für alle)

Do 10.04. 13.30 Fasanerie Stadtteilkonferenz

14.30 Aula Fortbildungsveranstaltung
Mathematik des Staatl. SA: Dyskalkulie
(für Interessenten)

Mo 14.04. 12.30 107 Dienstversammlung (für alle)

15.00 HKM Konferenz Gesundheitsförd. Schule“

Mi 17.04 08.00 2. Staatsprüfung (abw. Herr Canisius)

Fr 18.04. Wochenendfreizeit der BGS

So 20.04. Geburtstag von Jutta M.

Mo 21.04. 12.30 Dienstversammlung (für alle)

Mi 23.04. Spielvormittag mit den
„Kann-Kindern“

14.30 Aula Fortbildungsveranstaltung
Mathematik des Staatl. SA
(für Interessenten)

Do 24.04. Frau Neumann: Klasse 2000

Mo 28.04. 08.00 2. Staatsprüfung (abw. Herr Canisius)

Mi 30.04 Unterrichtsbesuch bei Frau Pfeiffer

Do 01.05. Maifeiertag/Christi Himmelfahrt
(unterrichtsfrei)

Fr 02.05. Brückentag (unterrichtsfrei, Eltern be-
nachrichtigen)

Samstag, 15. März 2008

3c - Meister 2008


Erst zum zweiten Mal wurde eine dritte Klasse Schulmeister. In diesem Jahr gelang diese kleine Sensation der Klasse 3c, eine Mannschaft mit starken Fußballern und schwachen Nerven. In einem an Spannung nicht zu übertreffenden Elfmeterschießen rangen sie im Halbfinale die Klasse 4b nieder und gewannen dann verdient das Endspiel.
Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns mit den Siegern!

Bilder vom Turnier






Die Schulmeisterschaft 2008 ist Geschichte. Ein großartiges Fest mit würdigen Siegern aus der Klasse 3c, die das nötige Quentchen Glück auf ihrer Seite hatte.
Die Schulleitung ist nach dem ereignisreichen Tag redlich müde, aber glücklich, denn sie hat heute in viele begeisterte, strahlende Kindergesichter gesehen. Ein paar Bilder vom Tag, mehr zu den Ereignissen morgen!

Danke, Herr Monzheimer!


Es gibt viele Menschen, denen am heutigen Abend nach dem erfolgreichen Abschluss des diesjährigen Fußballturniers für ihren großartigen Einsatz zu danken ist. Einer aber ist in besonderer Weise hervorzuheben: Herr Monzheimer, unseren Elternbeiratsvorsitzenden. In den vergangenen Wochen hat er so manche Stunde für die Schule geopfert, geplant, organisiert, moderiert und tatkräftig unterstützt. Auch heute war er der Erste und der Letzte mit einem stressigen 8-Stunden-Tag.
Wir sind glücklich, dass wir ihn haben: Vielen Dank, Herr Monzheimer!

Freitag, 14. März 2008

Englisch in der 1. Klasse

Gestern war Vertretungsunterricht in der Klasse 1c. Wie immer hatte die Kollegin und auch die Schulleitung den Unterricht vorbereitet und auch die Arbeitsblätter bereit gestellt. Zudem war die Vertretungslehrerin eingewiesen worden.
Wie es aber so manchmal ist, hatte sie die Unterrichtstunden und die entsprechenden Klassen wohl verwechselt. So begann sie in der 1. Klasse den Stoff in Englisch, der für eine 3. vorgesehen war, durchzunehmen. Fleißig hängte sie die Flashcards für Osterwörter an die Tafel, trainierte den Wortbestand, ließ auch ein kleines Ostergedicht lernen und bunte Ostereier ausmalen.
Die Kinder nahmen es mit Verwunderung, aber mit Begeisterung zur Kenntnis. Verwundert zeigten sich auch einige Eltern, die von dem "neuen" Fach erfahren hatten. Warum sie nicht darüber informiert worden seien?, fragten sie am Elternabend, der gestern stattfand. Sie hätten nichts dagegen.
Eigentlich eine gute Idee, wenn wir denn genug LehrerInnen hätten. Allerdings streuen wir immer wieder Englischlieder in den Unterricht der 1. und 2. Jahrgangsstufe ein, da die Kinder sehr sensibel und freudig reagieren.

Noch einmal schlafen

Schmetterlinge haben unsere SchülerInnen im Bauch, denn morgen ist der sicher wichtigste Tag im Leben eines Scholl-Schülers: die Fußballmeisterschaft. Aufgeregt müssen sie sich immer wieder vergewissern, dass sie fit sind und mit Abstand die beste Wahl auf der zu spielenden Position. Groß die Sorge, wenn ein kleines Wehwehchen die Mitwirkung gefährdet.
Wie auch immer - ein tolles Fest steht uns bevor und ich wünsche mir faire Spiele und begeisterte Zuschauer, die genug Hunger mitbringen, um die Kuchenberge abzuarbeiten.

Donnerstag, 13. März 2008

Klarenthal im Kurier




Heute war Klarenthal-Tag im Wiesbadener Kurier. In ausführlicher Darstellung setzte man sich mit den Verkehrsproblemen auseinander, die für die Bewohner von Alt-Klarenthal durch die neue Privatschule entstehen wird.
Erfreulicher aber die Berichte über die beiden tatkräftigen Pfarrerinnen der evangelischen Gemeinde und unsere beiden Eltern, die Frühlingsgefühle aufkommen lassen.

Bauarbeiten

Auf dem Schulhof taucht in der Pause ein Bauwagen auf, was zu großem Erstaunen bei den meisten SchülerInnen führt. Da Neugierde das wichtigste Motiv zum Lernen ist, klärt die Schulleitung umgehend alle Anwesenden auf: Die Turnhalle wird neu isoliert und erhält zudem einen Neuanstrich. Nach 47 Jahren eine weitere wichtige Maßnahme zur Erhaltung der Bausubstanz und der Verbesserung der Heizungsbilanz.
Das finden die Kinder auch und unvermittelt sehen sich die Bauarbeiter von ihnen umringt. Bewundernd schauen unsere Schüler zu den starken Männern auf und einer bringt das gemeinsame Gefühl zum Ausdruck: "Danke, Herr Neumacher, dass Sie unsere Halle wieder ganz machen!".
Den Bauarbeiter hat's gefreut!

Mittwoch, 12. März 2008

Passionsgang

Am Dienstag, 18. März 2008, begibt sich die Evangelische Gemeinde Klarenthal auf einen vorösterlichen Passionsgang durch die Klarenthaler Gemeinde. Eine Station dieses erstaunlichen Unternehmens wird auch die Geschwister-Scholl-Schule sein. Eine große Freude für uns!
Unter der Leitung von Frau Pfarrerin Conrad, die als Religionspädagogin an der Schule arbeitet, verlässt die Gemeinde ihre kirchlichen Räume und begibt sich in die Lebenswelt der Klarenthaler. Kirche im Leben - ein bemerkenswerter Gedanke, der unser aller Unterstützung verdient.
Der Passionsgang beginnt in der einzigartigen Kapelle Klarenthal um 17.00 Uhr.

Fleißige Kolleginnen




Der gemeinsame Lehrgang der Erzieherinnen aus der Städtischen Kita und den Lehrerinnen der Grundschule verlief überaus erfolgreich. Mit Herrn Petermann war ein kenntnisreicher und Praxis bewanderter Kollege gefunden worden, der sehr lebensnah die Kolleginnen an die Geheimnisse der Kombinatorik heran führte und vor allem - was besonders begrüßt wurde - zahlreiche Anwendungsbeispiele für die jungen und jüngsten SchülerInnen vorführen konnte.
Zudem ging die Mathematik auch durch den Magen, waren doch aus Ananas-, Bananen- und Apfelscheiben möglichst vielgestaltige Fruchtspieße zu entwickeln, die dann natürlich gegessen werden konnten.
Als nächsten Schritt unseres gemeinsamen Projektes erfolgt nun der Austausch der Schulneulinge mit den Kindern der 1. Klasse.
Übrigens: Wir suchen dringend Lego-Steine mit 4 Köpfchen in den Farben rot, blau, weiß und gelb. Wir erwarten Ihr Angebot!

Dienstag, 11. März 2008

Vorbereitung des Fußballturniers

Die Rückläufe mit den Spenden haben ein Maß erreicht, dass es fast kaum noch möglich ist, der Flut Herr zu werden. Wir sind beglückt von den Eltern, die uns so großzügig unterstützen, und dabei ist uns bewußt, dass es manchen nicht ganz leicht fällt, weil die fianziellen Spielräume nicht so groß sind.
Aber das hat in den vergangenen Jahren immer gegolten: Wenn es gilt, ihren Kindern ein besoneres Erlebnis zu verschaffen, sind die Klarenthaler Eltern unübertroffen.
Das erfüllt uns mit Stolz auf Sie!
Wir werden jede Spende sichten und heute und morgen mit Ihnen Kontakt aufnehmen, um die eine odere andere Spende umzuleiten. Es sind wieder fast 80 Kuchen angeboten worden und die schaffen selbst die erwarteten 500 Besucher nicht. Zwar lassen wir nichts verkommen (da kennen Sie sicher auch den Hunger Ihrer Kinder!), aber es wäre schön, wenn wir das Angebot etwas verbreitern könnten.
An alle Spender richten wir die Bitte, Ihre Spende am Samstag gegen 8.30 Uhr im Vorraum der Großen Sporthalle, Geschwister-Scholl-Str. 10, am Verkaufsstand des Förderverein abzugeben. Wenn Ihnen der Termin nicht zusagt, nehmen wir Spenden auch bereits am Freitag entgegen. Das hat nur den Nachteil, dass wir diese Spenden am Samstag in die Sporthalle tragen müssen.
Ihnen allen sei für Ihre Großzügigkeit herzlich gedankt, besonders will ich aber Frau Trautwein, Frau Seidelmann und Herrn Monzheimer für ihren selbstlosen Einsatz danken.
Sie alle tragen zu einem wunderbaren Erlebnis für unsere SchülerInnen bei, das noch in ferner Zukunft als freudige Erinnerung nachwirken wird.

Montag, 10. März 2008

Teilnahme an Bundessitzung

Frau Wolfermann, unsere SINUS-Koordinatorin und glühende Kämpferin für einen fortschrittlichen Mathematik-Unterricht in der Grundschule, nimmt am kommenden Wochenende an einem Bundeskongress aller SINUS-Schulen in Neuss bei Düsseldorf teil. Bei ihrem Engagement ist sicher gestellt, dass die Schule von ihren Erfahrungen profitieren wird.
Der Unterricht wird vertreten.

Stadtmeisterschaft Schwimmen

10 SchülerInnen werden am Mittwoch unter der Leitung von Frau Sommer an der Schulmeisterschaft der Grundschulen im Schwimmen teilnehmen. Sie haben sich als Beste der 3. und 4. Jahrgangsstufe qualifiziert und seit drei Wochen trainiert. Wir drücken ganz fest die Daumen!

1. Gemeinsame Fortbildung

Morgen findet in der Zeit von 13.15 bis 16.30 Uhr der erste gemeinsame Fortbildungstermin der Städtischen Kita Klarenthal und der Grundschule statt. Allein von unserer Schule werden neun Kolleginnen daran teilnehmen und sich von unserem Referenten, Herrn Petermann, in die Geheimnisse der "Kombinatorik" einführen lassen. Vom Verlauf der bislang einmaligen Veranstaltung werden wir an dieser Stelle berichten.

Spendenbereitschaft überwältigend

Dem Aufruf der Schulleitung nach Spenden für die Ausgestaltung des Fußballturniers haben ganz, ganz viele Eltern Folge geleistet. Jetzt müssen wir sehen, wie wir dieser "Flut" Herr oder Frau werden können.
Allen beteiligten Eltern sei schon einmal hier ganz herzlich gedankt.
Bis spätestens Donnerstag werden Sie über Ihr Kind eine Mitteilung der Schulleitung über das weitere Vorgehen erhalten.
Übrigens: HelferInnen zur Organisation für ein bis zwei Stunden können wir immer noch gebrauchen.

Samstag, 8. März 2008

Strickliesel

Kennen Sie die kleinen Holzpüppchen, mit denen sich aus Wollresten wunderbare Schnüren herstellen lassen? Nachdem die Klasse 3c in eine regelrechte Knüpfmanie verfallen ist, hat sich die Schulleitung entschlossen, diese Begeisterung durch den Ankauf von 24 Stricklieseln zu unterstützen. Damit sollen auch die Mädchen der Klasse besonders belohnt werden, die nach der Veröffentlichung der Meldung "Männer stricken schöner" heftig protestiert und die Schulleitung fehlerhafter Messung beschuldigt hatte.
Wir hoffen mit diesem Ankauf die Gemüter berühigen zu können.

Donnerstag, 6. März 2008

Ideenlos

Heute war die Schulsekretärin mal wieder in eine andere Schule abgeordnet worden. Sie musste dort eine erkrankte Kollegin ersetzen. Es bleibt zu hoffe, dass der neue Schulamtsleiter kreativer sein wird und nicht länger nach der Methode verfährt, ein Loch zu stopfen, indem ein neues geschaffen wird. Eine zusätzlich belastete Schulleitung wird es ihm danken.

Früh übt sich, wer gesund bleiben will




Die ersten Klassen erhielten in den letzten beiden Tagen Besuch von der Ernährungsberaterin Frau Neumann. Gemeinsam bereiteten die SchülerInnen ein gesundes Frühstück zu. Sie erfuhren in spielerischer Form, dass zu jedem Frühstück Vollkornbrot, Obst und Gemüse gehören sollten. Auch die Getränke müssen sich durch einen niedrigen Zuckeranteil auszeichnen.
Gemeinsam erfand man lustige Gesundbrote, die dann mit viel Genuss verputzt wurden.
Also, liebe Mütter und Väter, ihre Kinder sind jetzt Schulfrühstücksexperten, die wissen, was ihnen am besten durch den anstrengenden Schulvormittag hilft. Lassen Sie sich Tipps geben und beziehen Sie unsere kleinen Fachleute in die morgentliche Planung ein. Aus wenigen Grundlebensmitteln ein abwechslungsreiches Programm zu zaubern ist nicht schwer und wenig zeitaufwendig, aber hilfreich für ein gesundes Leben.

Mittwoch, 5. März 2008

Mama spricht nicht Deutsch?

Fassungslosigkeit angesichts einer Entwicklung, die die Schulleitung sehr bedauert. Nach mühsamen Anstrengungen war es gelungen, einen Sprachkurs für die Mütter einzurichten, die zwar seit vielen Jahren in Deutschland leben, aber nur unzureichend Deutsch sprechen. Eine Sprachlehrerin war gefunden, eine Kinderbetreuung eingerichtet und die Organisation bereit gestellt worden.
Nun muss der Nachfolgekurs wegen mangelnder Nachfrage abgesagt werden: Nur fünf Teilnehmerinnen fanden sich ein, acht werden aber benötigt.
Wenn die Situation nun so wäre, dass alle Mütter mit Migrationshintergrund ausreichend Deutsch sprächen, wäre ja alles wunderbar.
Aber dem ist nicht so!
Immer noch leisten viele unserer Kinder die Übersetzungsarbeit für ihre Eltern, immer noch müssen wir mühsam Dolmetscher besorgen, wenn schwierige schulische Probleme zu verhandeln sind, immer noch müssen wir Gespräche per Telefon selbst in Notfällen abbrechen, weil Mütter nicht verstehen, dass ihre Kinder Hilfe brauchen.
Wir wollen uns damit nicht abfinden und rufen alle Leser des blogs zur Mithilfe auf: Bearbeiten Sie Ihre Nachbarn, Freunde, Ehepartner, damit sie Deutsch lernen, um ausreichend ihren Platz in der Gesellschaft, in der sie und ihre Kinder leben, ausfüllen zu können!

Die Freude geht weiter

Ähnlich mühsam wie die Teppichfrage ist die Toilettenproblematik! Kein Raum der Schule ist für Menschen so wichtig wie das Klo und kein Raum wird in deutschen Schulen so vernachlässig. Können Sie sich vorstellen, eine Toilette zu benutzen, die vor 42 Jahren eingerichtet wurde? Unseren Kindern wird es zugemutet.
Da war die Freude groß, als vor drei Jahren mit der Sanierung begonnen wurde. Aber die Freude währte nur kurz, denn dann gingen die Mittel aus und die Hälfte unsere Kinder fühlten sich wie die Könige, der Rest musste darben. Beinahe wie im richtigen Leben.
Heute keimte auf Nachfrage wieder Hoffnung auf. Man müsse nur Budgets umwidmen, Gelder von hier nach dort verschieben, ansonsten auf einen guten Konjunkturverlauf hoffen, und dann würde es schon bald klappen.
Die Schulleitung hat vor dem hauseigenen Altar eine zusätzliche Kerze aufgebaut und kniet nun in unaufhörlichen Gebeten davor, flehend darum, dass den Kindern endlich angemessene hygienische Bedingungen gewährt werden.

Teppich - hurra!

Seit ich 1988 als Schulleiter an die Geschwister-Scholl-Schule kam, begleitet mich dieses Thema: Der Teppich in der Aula! Er war 1967 im größten Raum der Schule gelegt und von ungezählten kleinen und großen Füßen betreten worden. Nicht nur von SchülerInnen, sondern auch von Sportlern, Kulturbeflissenen, Tänzern, Musikern usw. usw. Schließlich ist es ein Anliegen der Schule, die Räumlichkeiten allen Menschen in Klarenthal zu öffnen.
Und so lag der Teppich Jahr über Jahr, veränderte seine Farbe ins Dunkle, bekam schon einzelne Runzeln und Falten, wurde stellenweise dünner und bot so mancher Milbe ein stattliches Auskommen. Irgendwann, dachte man dann, hat auch die gutwilligste Heimtextilie seine Schuldigkeit getan, und für den Schulleiter wird die Fürsorgepflicht überaus drängend. Gibt es doch viele klene und große Menschen, die an Allergien leiden und sich mit den hygienischen Bedingungen nicht abfinden wollen.
Zahlreiche Eingaben beim Schulträger blieben erfolglos, selbst das Gesundheitsamt fand die Argumentation der Schulleitung stichhaltiger.
Und heute geschah das Wunder: Ein Handwerker besuchte mich mitten im Sportunterricht und fragte unvermittelt, ob ein Teppichboden oder ein Linoleum verlegt werden solle. Wie - was - wo? Fassungslosigkeit und stummes Erstaunen auf Seiten der Schulleitung. Sollte es wirklich wahr sein, dass ein so verdientes Ausstattungsstück nach 41 Jahren seinen Abschied einläutete?
Ja --- (Becker-Faust nach oben!).
Und wem verdanken wir das?? Einer rührigen Schuldezernentin Scholz, einem wohlwollenden Ortsbeirat und einem fürsorglichen Sachbearbeiter im Schulamt, der den gleichen Namen trägt wie Goethes Wirkungsstätte.

Dienstag, 4. März 2008

Klarenthal wächst

Für das Schuljahr 2008/2009 wurden bisher 133 (!) Kinder angemeldet - ein nie gekannter Zuwachs, der uns alle überrascht. Gegenwärtig müssten wir 5 neue Klassen aufmache, was zu Problemen mit dem Personal und den schulischen Räumen führen würde.

Heute wurde ein interessanter Bericht im Wiesbadener Kurier veröffentlich, den wir zur Diskussion widergeben möchten:


Familien kehren der Innenstadt den Rücken

Wiesbaden gewinnt an Haushalten mit Kindern/Sauerland und Klarenthal beliebt/In jeder zweiten Wohnung lebt ein Single


Vom 04.03.2008, Patrick Körber

WIESBADEN Die Landeshauptstadt gewinnt an Familien mit Kindern. Das ergibt eine aktuelle Studie des Amts für Statistik und Wahlen. Insgesamt machen Familien mit minderjährigen Kindern ein Viertel der Wiesbadener Haushalte aus.

Von 1998 bis 2006 sind rund 500 Haushalte mit Kindern hinzugekommen. Es sind also mehr zu- als weggezogen. Allerdings - das zeigt die Studie auch -, kehren immer mehr Familien der Innenstadt den Rücken. Besonders auffällig sei der "Familienschwund" in den Bereichen Bleichstraße, Luxemburgplatz, Bergkirchenviertel, Adolfsallee und im Zentrum. Über die Gründe kann Britta Dollinger, Leiterin des Amts für Statistik, nur Vermutungen anstellen, denn zu den Motiven für einen Umzug, gibt es keine Untersuchung. Aber Dollinger nimmt an, dass es von den Umweltbedingungen abhängt. Eine Rolle spiele sicherlich der Verkehr in der Innenstadt und das Fehlen naher Grünflächen. Während einige Stadtgebiete an Familien mit Kindern verlieren, gewinnen andere hinzu. Bevorzugte Ziele sind die Stadtteile Dotzheim, Sauerland, Klarenthal, Europaviertel, Kastel, Bierstadt und Schierstein. Hier könnten auch dortige Neubaugebiete eine Rolle für die Zuzüge spielen, so Dollinger.

Auch wenn Wiesbaden langsam an Familien mit Kindern zulegt, sei der Rückschluss nicht möglich, dass Wiesbaden besonders familienfreundlich ist, so Dollinger. Über die Motive der Familien sagen die reinen Zahlen nichts aus. Jedoch ist denkbar, dass viele Familien eine größere Nähe zum Arbeitsplatz bevorzugen und Vorteile in der städtischen Infrastruktur sehen - etwa im öffentlichen Nahverkehr oder bei Kinderbetreuungsangeboten.

Das Amt für Statistik und Wahlen hat auch die Verflechtung mit dem Umland untersucht. Und hier fällt auf, dass Wiesbaden nur zum Teil Familien mit Kindern vom Umland gewinnt. Die Untersuchung stellt in den Jahren von 1998 bis 2006 eine "Art Ost-West-Gefälle" fest. Sprich: Wiesbaden verliert Haushalte mit Kindern an westlich gelegene Gemeinden, an den Rheingau-Taunus-Kreis. Im untersuchten Zeitraum lag der Saldo bei 300 Abwanderungen. Auch an die Gebiete Mainz Bingen, Alzey-Worms und den Rhein-Lahn-Kreis gibt die hessische Landeshauptstadt Einwohner mit Kindern ab. Dagegen ziehen mehr Haushalte von Mainz, Groß-Gerau, Limburg-Weilburg, dem Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis sowie Frankfurt zu als weg.

Große Standorttreue

Was Familien in der Landeshauptstadt auch auszeichnet, ist ihre "Standorttreue", so das Amt für Statistik. Diese Gruppe zieht weniger um als etwa Ein-Personen-Haushalte. Es gibt einige Stadtteile, die besonders "treue" Bewohner haben, die, wenn sie umziehen, im selben Stadtteil bleiben. Vor allem Kostheim, Breckenheim, Delkenheim, Naurod, Sonnenberg und Kloppenheim können zunehmend erfolgreich die Haushalte mit Kindern halten.

In den acht untersuchten Jahren haben rund 200000 Haushalte ihren Wohnstandort gewechselt - und das, obwohl Wiesbaden insgesamt nur 140000 Haushalte zählt. Am mobilsten sind übrigens die Ein-Personen-Haushalte. Mit einem Anteil von 61,2 Prozent an allen Umzügen ist hier die größte Fluktuation zu verzeichnen. Auch von Ausländern geführte Haushalte sind sehr mobil. In fast der Hälfte (45,5 Prozent) aller Wiesbadener Haushalte lebt nur eine Person. Es ist auch die Gruppe, die in Wiesbaden am stärksten wächst. Und gerade Singles zieht es in die Innenstadtbereiche, die Familien eher verlassen.

Winter im März


Seltsame Zeiten: Da fiel am heutigen 4. März dicke feuchte Flocken vom Himmel und der Winter brachte sich in Erinnerung. Unpassend für die Unterrichtsinhalte, die schon ganz auf Frühling und Ostern eingestellt sind. Zur Freude aber unserer Kinder, die trotz des Schneetreibens in der Pause nicht in der Klasse bleiben wollten. Zwar reichten die gesammelten Schneeflocken nicht, um daraus einen Schneemann zu bauen, aber es war schon ein großer Spaß.
Allerdings wäre es wohl allen lieber, wenn jetzt der Frühling sich nicht mehr so auf der Nase herumtanzen würde.

Männer stricken schöner


Heute, am ersten Wintertag des Jahres, tummelten sich plötzlich Jungen und Mädchen der Klasse 3c auf dem Flur des Pavillons A. Sie wusselten mit Blick auf den Boden hin und her, zogen hier, zerrten dort, und reckten dann triumphierend die Fäuste in die Höhe. Des wundersamen Rätsels Lösung: Die Kinder maßen die Länge eines Wollfadens, den sie im Unterricht produziert hatten. Fingerknüpfen! Und wer hatte gewonnen: Die Jungen, die eine 23 m lange Kordel geknüpft hatten, die nun zu einem weiteren Werk verarbeitet werden soll.

Montag, 3. März 2008

Back - Attack

Ein gesunder Rücken kann entzücken!

Was so ausländisch daher kommt, ist eine Initiative, die die Schule unterstützt, und die auf gut Deutsch "Kinderrückenschule" heißt. Dabei handelt es sich um ein Programm der Gesundheitsvorsorge für Kinder und Jugendliche.
Es wird - beginnend am Donnerstag, 17.04.2008, unmittelbar nach dem Unterricht - ein achtwöchiger Kurs für die Jahrgangsstufe 1 von ausgebildeten Fachkräften angeboten.

Probleme im Bereich des Rückens zählen heute zu einer der häufigsten Zivilisations-erkrankungen, die ihre Ursache oft durch einseitige Fehlbelastungen im Kindes- und Jugendalter haben.

Der gesundheitsfördernde Kurs, der freiwillig und auf Antrag besucht werden kann, beschäftigt sich inhaltlich mit einer Haltungsschulung, Wirbelsäulengymnastik und Spielen und Übungen.

Die Kosten (noch ist mir die Summe nicht bekannt) werden von den Krankenkassen übernommen. Die Eltern müssen vor Rückerstattung allerdings in Vorleistung treten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter den Link http://www.vrg-ev.net/ oder http://www.back-attack.net/.

Sonntag, 2. März 2008

Ostervorbereitungen

Wenn Sie Anregungen für wirklich schöne Osterbasteleien im Internet suchen, dann klicken Sie diesen Link an.

Donnerstag, 28. Februar 2008

Förderverein

Die Schulleitung wendet sich in nachfolgendem Brief an die Elternschaft der Schule:

Liebe Eltern,

zur Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Geschwister-Scholl-Schule am 27.02.2008 erschienen nur sieben Mitglieder (!), zu wenige, um Vorstandswahlen und Satzungsänderungen vorzunehmen.

Die Schulleitung stellt mit Bedauern fest, dass so wenig Eltern bereit sind, eine zeitlich gering bemessene Verantwortung für die Gestaltung der Schule mit zu tragen – immerhin eine Einrichtung, in der Ihr Kind wertvolle Stunden verbringt.

Viele andere Wiesbadener Schulen haben mit diesem Problem nicht zu kämpfen.

Staatliche Finanzierung reicht nicht aus, um eine Lernumgebung zu schaffen, die anregend, fördernd und abwechslungsreich ist. Stellen Sie sich nur für einen Moment unsere Schule vor ohne Arbeitsgemeinschaften im sprachlichen und künstlerischen Bereich, ohne Feiern und Feste, ohne eine Raumgestaltung, ohne die Pausenspiele und ohne die Möglichkeit, bedürftigen Kindern finanzielle Hilfen zukommen zu lassen.

Alle diese Aufgaben finanzieren engagierte Eltern im Förderverein – jeder nach seinen Möglichkeiten. Auch Sie sollten dazu gehören.

Die Schulleitung erwartet, dass zukünftig alle Eltern den Förderverein mittragen. Dazu sind verschiedene Formen denkbar:

· durch die Mitgliedschaft (12 € Mindestbeitrag im Jahr),
· durch die aktive Mitarbeit im Vorstand,
· durch die zeitliche Unterstützung bei Projekten des Förderverein.

Die Zuwendungen für den Förderverein sind alle steuerlich absetztbar!

Ohne den Förderverein, der die volle Rechtsfähigkeit der Schule sicherstellt, verkümmert das pädagogische Leben an der Geschwister-Scholl-Schule!

Ergreifen Sie die Initiative: Mit der beiliegenden Informationsbroschüre können Sie Ihre Mitgliedschaft problemlos erklären.

Die nächste Sitzung des Fördervereins findet am Montag, 17. März 2008, 19.00 Uhr, im Lehrerzimmer statt.

Die Schulleitung wird es sehr schätzen, Sie bei dieser Gelegenheit begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen,
F. Canisius, Rektor

Dienstag, 26. Februar 2008

Überraschung aus dem Kultusministerium

In letzter Zeit hatten wir wiederholt nichts Erfreuliches aus dem Hessischen Kultusministerium erfahren: Über die verspätete Zustellung der Orientierungsarbeiten hatten wir im Newsletter bereits berichtet.
Heute erhielten wir allerdings eine Mitteilung, die uns in Erstaunen versetzte: Die Geschwister-Scholl-Schule wurde in den Kreis der 10 Hessischen Schulen aufgenommen, die als Pilotschule das Gesamtzertifikat "Gesundheitsfördernde Schule" erhalten.
Zwar haben wir bislang schon zwei Teilzertifikate erhalten und zwei weitere beantragt. Dass wir aber nun in den erlauchten Kreis der Pilotschulen aufgenommen wurden erfreut und erstaunt uns gleichermaßen.
Im April findet dann eine hessenweite Startveranstaltung im Kultusministerium statt, bei der das Programm und die Schulen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Mal sehen, wer bis dahin KultusministerIn ist.

Zeigt her Eure Zähne!

In dieser Woche besucht uns die Schulzahnärztin des Gesundheitsamtes. Da geht das große Zittern los: Findet mein Gebiss die Anerkennung der netten Ärztin. Sonst gibt es den gelben Zettel, der zum Besuch des Hauszahnarztes auffordert.
Die Schulleitung überzeugte sich davon, dass alle Zähne vorher ordentlich geputzt worden waren. Dennoch löste so mancher Kindermund Stirnrunzen aus: Leider haben viele unsere SchülerInnen kariöse Zähne, was von falschen Ernährung (Süßgetränke) und mangelhafter Hygiene herrührt. Da müssen wir gemeinsam in der Zukunft mehr tun: Die Eltern, indem sie mehr auf richtige Ernährung und Zahnpflege achten, wir Lehrer, indem wir uns durch Information und Vorbild der Zahngesundheit unserer SchülerInnen mehr annehmen.
Wir werden zukünftig die Eltern zur Beratung einladen, deren Kinder kariöse Gebisse aufweisen.

Mampfen für den Spracherwerb



Sehen sie nicht alle glücklich und zufrieden aus? Frau von Nell, unsere kenntnis- und einfallsreiche Leiterin des Sprachvorlaufkurses hatte wieder einmal eine gute Idee: Gemeinsam mit den Kindergartenkindern, die sich im Vorlaufkurs befinden, buk sie mehrere Pizzi. Natürlich wurden die Zutaten mit den richtigen Worten bedacht und auch die Handlungen benannt, die zum Backen einer Pizza notwendig sind. Aber - seien wir ehrlich: Das wichtigste war dann das gemeinsame Essen. Und außer Spaghetti gibt es ja für Kinder bekanntlich nichts Schöneres auf dem Teller.
Aus den Bildern ist die Freude der Kinder deutlich erkennbar, und das ist doch das Wichtigste, was eine Lehrerin in der Schule erleben kann. Da lohnt sich der Einsatz.
Übrigens: Das Wort Pizza musste nicht neu eingeführt werden, es war den Kindern aus den vielen Ländern bereits völlig geläufig.

NICHT VERGESSEN

Morgen ist ein bedeutender Tag für die Schule:
Um 18.30 Uhr suchen wir ein neues Leitungsteam für unseren Förderverein,
anschließend um 19.30 Uhr beginnt die Sitzung des Gesamtelternbeirats!
Wir rechnen mit Ihnen: Nur gemeinsam schaffen wir eine lebenswerte Schule für "unsere" Kinder!

Montag, 25. Februar 2008

Junge Zeitungsleser



Die rund 90 Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe begannen heute unter der Anleitung ihrer Klassenlehrerinnen mit einem großartigen, zweiwöchigen Projekt: Jeden Tag lesen sie den Kurier von vorn bis hinten. Dabei lernen sie das unverzichtbare, weil wenig flüchtige Medium Zeitung kennen, lernen das Tagesgeschehen zu analysieren und erproben selbst ihre journalistischen Fähigkeiten. Es ist leicht zu erkennen, welch hohen pädagogischen Wert diese gesellschaftspolitische wichtige Arbeit im Projekt hat.
Gefördert wird das Vorhaben durch die Aktion "Zeitung in der Schule", die auch die vielen Leseexemplare des Wiesbadener Kuriers kostenlos zur Verfügung stellt.
Zur Vorberatung waren die 3 Klassenlehrerinnen in einer Fortbildung auf ihre Tätigkeit vorbereitet worden. Wir werden weiter berichten. Die Fotos stammen übrigens von unserem Schülerreporter Maxim aus der 4b.

Terminplanung März

Mo 03.03. 09.00 VK Besuch der Schulzahnärztin und
Ernährungsberatung
12.30 107 Dienstbesprechung

Mi 05.03. Klasse 2000 – Besuch Frau Neumann (bis 6.03.)

08:30 107 Bereichsdienstbesprechung BGG

Mo 10.03. Beginn der Reinigungswoche
„Frühjahrsputz“

12.30 AZ Personalratssitzung

Mi 12.03. Stadtmeisterschaft Schwimmen

Fr 14.03. Lehrgangsteilnahme von Frau
Wolfermann (SINUS) bis 15.3.

Sa 15.03. 08.00 Schulmeisterschaft Fußball

Mo 17.03. 12.30 107 Dienstbesprechung

14.30 Aula Informationsveranstaltung des
Staatlichen Schulamts (bis 17.00 Uhr)

Di 18.03. Ganztagsveranstaltung SINUS
Geburtstag von Frau Schefski-H.
und Herrn Kilb

Mi 19.03. Feueralarm

D0 20.03. 10.45 Beginn der Osterferien

Di 25.03. Osterferienprogramm der BGS (bis
28.03.)

Mo 07.04. 08.00 Beginn der Schule nach den
Osterferien

Freitag, 22. Februar 2008

Handys in der Schule

Gerade hatten wir beim Elternabend mit der Polizei Wiesbaden mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass eine neue Unart mit der Videofunktion des Geräts zu beobachten ist: Prügelszenen werden aus dem Internet geladen und dann herumgezeigt. In vielen Fällen werden gar Prügeleien inszeniert, um sie aufnehmen zu können.

Wir hatten uns als Grundschulleute bequem zurück gelegt in der irrigen Ansicht, dass so etwas an unserer Schule nicht vorkommen würde.

Pustekuchen! Wie immer, wenn man genauer hinschaut, gehen einem die Augen auf. So auch in diesem Fall: Da müssen wir doch feststellen, dass sich einige "Sandkastenrocker" zusammen getan haben, um eine inszenierte Prügelei in der Pause aufzunehmen. In einer anderen Ecke steht eine Gruppe Kinder, die sich ein Schlägerei auf Video ansehen.
Nun ist das kein Grund zur Panik, da wir alle aus unserer Kindheit Spiele kennen, die von den Erwachsenen nicht so geschätzt wurden. So habe ich beim Cowboyspiel gar manchen Indianer "erschossen", was zum Entzug der Pistole führte.

Nach Rücksprache mit der Kinder- und Jugendbeauftragten der Polizei, die gerade die 4. Klassen besuchten, haben wir folgende Regelung abgesprochen, die für alle Kinder der Schule gilt:

1. Kinder sollen den Umgang mit dem Handy beherrschen - sie müssen aber wissen, dass es Verhaltensweisen gibt, die Gesetzesverstöße darstellen.
2. Es ist die Aufgabe der erziehenden Erwachsenen, sicherzustellen, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Handy erfolgt.
3. Sollten wir Vorgänge beobachten, die strafrechtlich bedenklich sind, werden wir das Handy einziehen und es nur an die Eltern zurückgeben.
4. Grundsätzlich haben Handys in der Schule nichts zu suchen, da die SchülerInnen immer Gelegenheit haben, bei wichtigen Mitteilungen das Telefon im Sekretariat zu benutzen.
5. Wir genehmigen den Gebrauch des Handys auf schriftlichen Antrag der Erziehungsberechtigten, aber nur außerhalb der Unterrichtszeiten.

Für alle Eltern, die an Erziehungshilfen im Umgang mit dem Handy interessiert sind, stellt die Schulleitung zwei hilfreiche Aufsätze zur Verfügung.

Neuer Schulamtsdirektor stellt sich vor

Am Mittwoch konnten wir hohen Besuch in der Schule empfangen: Herr Textor, der neue Schulamtsdirektor, der die Nachfolge von Herrn Bröder antritt, stellte sich in der Schule vor. In einem fast zweistündigen Gespräch, an das sich auch eine Schulbegehung anschloss, ließ er sich über das Schulprogramm und die aktuellen Fragestellungen informieren, die die Schule bewegen.
Die Schulleitung nimmt freudig zur Kenntnis, dass trotz immenser Arbeitsbelastung im Staatlichen Schulamt, ein wohl vorbereitetes Gespräch in kollegialer Atmosphäre statt fand. Die Zusammenarbeit wird sicherlich vereinfacht und von größerer Effektivität und Qualität sein.

Qualitätsstandard des HKM?

Ab Montag sollen hessenweit die Orientierungsarbeiten in den Fächern Mathematik und Deutsch für die 3. Jahrgangsstufe durchgeführt werden. Bis heute (10.30 Uhr) liegt noch keine Vorlage vor!
So besteht keine Möglichkeit, dass sich Lehrkräfte und SchülerInnen über den Inhalt und den Ablauf orientieren können oder die Schulleitung die ausreichende Anzahl der Arbeitsformulare und Anweisungen druckfertig machen kann.
Wir mussten uns selbst um eine Vorlage kümmern und auf Umwegen über nicht zuständige Quellen beschaffen. Rückrufe bei anderen Schulen machten deutlich, dass es sich um ein allgemeines Problem handelt.
Ein solches Vorgehen ist für die sorgfältige Durchführung sehr abträglich und führt zu stressbelasteten Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer.
Wenn sich das Ministerium an seinen eigenen Qualitätsstandards messen müsste, die für die Schulen gelten, würden sich wohl erstaunliche Ergebnisse zeigen. Einfach unzumutbar!

Donnerstag, 21. Februar 2008

Weitere Hortgruppe in Klarenthal?

Die katholische Pfarrgemeinde St. Klara bietet die Eröffnung einer zweiten Hortgruppe an. Am Dienstagabend hat die Kirchengemeinde rund 50 Besucher in ihrem Klarenthaler Gemeindezentrum über die Pläne informiert.
Von Daniel Duben

Das Angebot geht auf eine Initiative des Elternbeirates von Kindertagesstätte und bereits bestehendem Hort der Klarenthaler Pfarrgemeinde zurück. Ob die zweite Hortgruppe jedoch tatsächlich schon zum Sommer erste Kinder aufnehmen könne, hängt laut Matthias Ott, dem Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates von St. Klara, von der Zustimmung des Magistrates ab. Dieser müsse die Finanzierung des Projekts sicherstellen.

"Wir haben hier die einmalige Chance, der akuten Hortproblematik mit einer schnellen und unkomplizierten Lösung zu begegnen", sagt Ott auf Klarenthaldem Infoabend mit dem plakativen Titel "Wir brauchen mehr Hortplätze!". Räumlichkeiten für eine zweite Hortgruppe seien im Gemeindezentrum St. Klaras vorhanden. Dort stünden ein großer Raum mit 47 Quadratmetern sowie zwei kleinere Räume mit jeweils rund 21 Quadratmetern zur Verfügung. Des Weiteren seien Toiletten vorhanden und die Küche des angrenzenden Kindergartengebäudes könne auch die Kinder einer weiteren Hortgruppe versorgen.

Momentan herrsche ein dringender Bedarf an Hortplätzen, unterstreicht Johannes Mockenhaupt, Gemeindereferent von St. Klara. "Für 2008 haben wir 25 Anfragen nach einem Hortplatz. In unserer Gruppe werden jedoch nur vier Plätze frei!" Also müssten 21 Anfragen abgelehnt werden. In den nächsten Jahren zeichne sich eine ähnlich hohe Ablehnungsquote ab, prognostiziert Mockenhaupt.

Welche Konsequenzen dieser Umstand für berufstätige Eltern haben kann, macht die Vorsitzende des Elternbeirates Claudia Stieb deutlich. "Bei zwei berufstätigen Eltern, oder einem berufstätigen allein erziehenden Elternteil, ist die Versorgung des Kindes nur durch einen Hortplatz zu gewährleisten", hebt sie hervor. Die Kosten für eine Tagesmutter würden sich auf bis zu 500 Euro im Monat belaufen und seien schlicht untragbar. "Wenn kein Hortplatz gefunden werden kann, droht vielen Erziehenden der Gang in die Arbeitslosigkeit", erklärt Stieb.

Um dies zu verhindern, appelliert Mockenhaupt vor allem an das ehrenamtliche Engagement der jungen Eltern. "Wir können die Dinge nur verändern, wenn wir uns engagieren und uns nicht darauf verlassen, dass es sowieso schon von Anderen geregelt wird", formuliert er. Zunächst müsse eine konkrete Kostenaufstellung erstellt werden, damit die Politik nicht im luftleeren Raum entscheiden müsse. Das Gros der Kosten für die Installation einer zweiten Hortgruppe mache vorrausichtlich das Personal aus, so Mockenhaupt. Bauliche Veränderungen müssten in Absprache mit der Feuerwehr und den zuständigen städtischen Ämtern erfolgen. "Aber ich glaube, die Vorraussetzungen dafür sind hier schon sehr gut", sagt er.

Das Wohlwollen der beiden Kommunalpolitiker Richard Altz (SPD) und Hans-Dieter März-Böttcher (CDU), die sich mit zahlreichen Wortbeiträgen an der Diskussion beteiligten, hat sich die Pfarrgemeinde St. Klara schon gesichert. Beide signalisierten auf dem Informationsabend, das Projekt zu unterstützen.

Dienstag, 19. Februar 2008

Achtung Warnstreik

Die Kollegen aus der Betreuenden Grundschule machen darauf aufmerksam, dass im Zuge der aktuellen Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst die organisierten Mitarbeiter am Donnerstag, 21.02.2008, in einen Warnstreik treten.
Aus diesem Grund findet am kommenden Donnerstag keine Betreuung statt.
Die Betreuende Grundschule hofft auf die Solidarität und das Verständnis der Eltern.

Montag, 18. Februar 2008

Ein Jahr blog

Heute feiern wir das Jubiläum des eunjährigen Bestehens dieses blogs. Rund 400 Notizen, Berichte, Übersichten sind im vergangenen Jahr erschienen und haben die Schüler- und Elternschaft, das Kollegium und Freunde und Förderer über das reichhaltige Leben an dieser Schule unterrichtet.
Manchmal kam Kritik, immer aber aufbauende Anerkennung über dieses arbeitsaufwendige Informationsorgan.
Zu verbessern wäre noch die Beteiligung anderer Autoren: Fühlen Sie sich eingeladen, an diesem blog durch eigene Beiträge mitzuwirken.

Sonntag, 17. Februar 2008

Sekretariat unbesetzt

Wundern Sie sich bitte nicht, wenn das Sekretariat der Schule in dieser und der nächsten Woche montags und mittwochs nicht erreichbar ist. Das Schulamt der Stadt Wiesbaden sieht sich nicht in der Lage, die Schulen ausreichend mit Sekretärinnen zu versorgen. So geschieht es immer wieder, dass überraschend die eigenen Kräfte entzogen und anderen Schulen zur Aushilfe zugewiesen werden! Eine armseelig erscheinende Lösung, finden Sie nicht auch!
Da hilft kein Zagen und Klagen der Schulleitung, kein Hinweis darauf, dass die Amtleitung vielleicht selbst einmal großherzig auf die eigene Sekretärin verzichten möge - nichts hilft.
Also, liebe Eltern: Die Schulleitung versucht, wieder doppelte Arbeit zu leisten und die Sekretärin nach Kräften zu ersetzen.
Hoffen Sie mit uns, dass alle Anfragen verschoben werden können, dass kein Kind erkrankt und nach Hause telefonieren, dass sich keiner verletzt, dem schnell geholfen werden muss. Und sollte der Schulleiter Sie einmal kürzer abfertigen, als Sie es gewohnt sind: Sie wissen warum.
Übrigens: Wenn Sie gar nicht durchkommen - die Telefonnummer der Amtsleitung des Städtischen Schulamtes lautet: 0611 - 31-2207.

Freitag, 15. Februar 2008

Fortschritte beim Mittagstisch

Vor einiger Zeit informierten wir Sie an dieser Stelle über die Einrichtung eines Mittagstischs für zwanzig bedürftige Kinder in Klarenthal. Aus Spenden engagierter Wiesbadener Bürger konnten unter Federführung von Frau Dezernentin Rose-Lore Scholz eine langfristige finanzielle Absicherung gewährleistet werden.
In der Zusammenarbeit mit dem Volksbildungswerk Klarenthal und dem Stadtteilbüro zeichnet sich jetzt eine Lösung ab, die ab dem 1. März starten kann.
Die Kinder werden dann nach Schulschluss im Stadtteilcafe in der Graf-von-Galen-Straße täglich mit einem zweigängigen Menu versorgt, dass von Freiwilligen ausgegeben wird.
Zudem bemühen wir uns, im Anschluss daran eine zusätzliche Hausaufgabenhilfe einzurichten. Dazu suchen wir noch freiwillige HelferInnen, die bereit sind, an einem oder mehreren Tagen für eine Stunde unentgeldlich Betreuungshilfe zu leisten.
Wichtiger aber noch ist, dass wir die Anzahl der bedürftigen Kinder zusammen bekommen, die in den Genuss des kostenlosen Mittagessens kommen können.
Wenn Sie selbst daran interessiert sind oder in Ihrem Umfeld Kinder wüßten, die mittags unversorgt sind, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an die Schulleitung. Jedes Gespräch bleibt unter uns!

Wichtige Infos auf Elternabend


Zu einer gut besuchten Informationsveranstaltungen mit Frau Kain vom Jugenddienst der Wiesbadener Polizei fanden sich zahlreiche Eltern am Abend in der Aula der Schule ein. Sehr anschaulich wusste Frau Kain aus ihrer Arbeit zu berichten und gab wertvolle Tipps zur Frage "Wie kann ich mein Kind schützen".
Am kommenden Donnerstag kommt sie noch einmal in den Unterricht der 4. Klassen, um mit ihnen die Gefährdungsbereiche Ladendiebstahl, Schwarzfahren, Internetkriminalität und anderes zu besprechen.
Uns ist die Zusammenarbeit mit der Wiesbadener Polizei sehr wichtig. Es werden Berührungsängste ab- und Vertrauen aufgebaut. Wissende Kinder sind geschützte Kinder.

Hoher Besuch



Hohen Besuch beherbergte die Schulleitung in ihren bescheidenen Räumen: Die Herren von KIWANI, großherzige Sponsoren im Projekt "Klasse 2000", besuchten die Schule, um sich von der Umsetzung der finanziellen Unterstützung im Unterricht zu überzeugen. Nach einer Aussprache besuchten sie in Begleitung von Frau Neumann den Unterricht der Klasse 2c.
Sie zeigten sich angenehm überrascht und versprachen eine Weiterführung der Förderung. Für diese Zusage sind wir sehr dankbar.

Dienstag, 12. Februar 2008

Thema für Schulfest gefunden

Die Gesamtkonferenz des Kollegiums hat auf der gestrigen Sitzung das Thema des diesjährigen Schulfestes am 31. Mai 2008 beschlossen: Märchen.
Es soll ein vielseitiges, buntes Fest werden mit kulturellen, sportlichen und gastronomischen Höhepunkten. Wir werden jetzt mit den Planungen beginnen und auch um Ihre Mitarbeit werben.

Montag, 11. Februar 2008

Neumann-Tag


Heute war wieder Neumann-Tag. Frau Neumann, die allseits beliebte Ernährungsberaterin vom Projekt "Klasse 2000", arbeitete heute wieder mit den Kindern der 3. Jahrgangsstufe. Bewußte Körperwahrnehmung war das Thema. Der Schnappschuss zeigt die Kinder der 3a, die auf der gekippten Langbahn aneinander vorbeibalancieren mussten, ohne dabei abzustürzen.

Asphalt erblüht



Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen, die den Frühling verkünden, beginnt auch der Asphalt des Schulhofes zu erblühen. Bunte Bilder, mit Straßenkreise ausgeführt, zieren das eintönige Grau. Frühlingsblumen gleich schaffen sie eine neue, lebensbejahende Atmosphäre.

Videoüberwachung des Schulgeländes

In Kürze wird auf dem Dach der Grundschule eine Videoanlage im Wert von 7000,00 € installiert, die das Gelände in der unterrichtsfreien Zeit überwachen wird. Wie wir in den Geschwister-Scholl-News bereits mehrfach mitgeteilt haben, wird das unbewachte Gelände der Schule am Wochenende oder in den Ferien von ungebetenen Gästen benutzt und leider auch beschmutzt. Häufig kommt es auch zu Sachbeschädigungen in den Außenanlagen.
Die Videoüberwachung ist die letzte Möglichkeit, dieses Vandalismus Herr zu werden.
Alle Klarenthaler sind aber nach wie vor aufgefordert, Zivilcourage zu zeigen und die Schulleitung oder gar die Polizei zu verständigen, wenn sie Zeuge solcher Vorgänge werden.

Verkehrsgefährdung durch Eltern

Es ist leider ein immer währendes Thema, das die Schulleitung seit vielen Jahren begleitet: Die Verkehrsgefährdung der SchülerInnen durch ihre eigenen Eltern!
Morgen für Morgen wiederholt sich das Bild: Da fahren Eltern mit dem Auto die Schule an, an geeigneten und ungeeigneten Stellen wird schnell geparkt, die hintere Tür des Fahrzeugs öffnet sich und ein Kind springt auf die Straße. Besonders in der Otto-Wels-Straße führt das immer wieder zu gefährlichen Situationen, denn die Kinder befinden sich unmittelbar im Verkehrsraum und zu beiden Seiten fahren Autos an ihnen vorbei.
Im Vertrauen auf die bessere Übersicht des Erwachsenen stürmen sie dann dem rettenden Bürgersteig entgegen, ohne ausreichend auf den fließenden Verkehr zu achten. Täglich kommt es so zu Beinaheunglücken und die Schutzengel müssen häufig Sonderschicht fahren.
Auch in der Geschwister-Scholl-Straße kommt es zu ähnlichen Gefährdungen, wenn die Straßenübergänge und die Zufahrten zugeparkt werden.
Viele Erwachsene machen sich einfach nicht klar, dass Kinder nicht über ein geparktes Auto hinweg sehen können und dann plötzlich vor einem heranfahrenden Fahrzeug stehen.

Deshalb unsere immer wiederholte Bitte: Wenn Sie Ihr Kind schon mit dem Auto in die Schule bringen müssen, suchen Sie sich einen sicheren Parkplatz, steigen Sie selbst aus und führen Sie Ihr Kind auf den Bürgersteig!
Oder besser noch: Lassen Sie Ihr Kind den Schulweg zu Fuß erledigen. Das ist allemal gesünder und in Begleitung anderer Kinder auch unterhaltsamer.

Mitgliederversammlung des Fördervereins

Um eine doppelte terminliche Belastung der Mitglieder zu vermeiden, wurde die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Grundschule vor die nächste Sitzung des Gesamtelternbeirats am Mittwoch, 27. Februar 2008, 18.30 Uhr, gelegt.
Da ein Großteil des Vorstandes wegen des Ausscheidens der Kinder aus der Schule ersetzt werden muss, kommt dieser Sitzung eine besondere Bedeutung zu.
Deshalb erwartet der amtierende Vorstand, der Gesamtelternbeirat und die Schulleitung eine zahlenmäßig überzeugende Beteiligung der Eltern.
Darüber darf kein Illusion bestehen: Wenn es uns nicht gelingt, in dieser Sitzung einen Vorstand zu finden, wird der Förderverein vermutlich nicht weiter geführt werden. Das hätte tief greifende, bedauerliche Konsequenzen für die Arbeit in der Schule, denn der Förderverein ermöglicht vielfältige Projekt, die sonst nicht umgesetzt werden könnten.

Elternbeiratssitzung

Die nächste Gesamtelternbeiratssitzung steht an. Nicht vergessen!

Einladung zu unserer zweiten Gesamtelternbeiratssitzung

Mittwoch, den 27. Februar 2008 um 19.30 Uhr

Tagesordnung

Top 01: Begrüßung und Verlesung des letzten Protokolls
Top 02: Aussprache aus den Klassen / Fragestellung
Top 03: Schulsituation
Top 04: Personalsituation
Top 05: Unterrichtsversorgung
Top 06: Förderverein
Top 07: Schulmeisterschaft im Fußball
Top 08: Morgenaufsicht in den Pavillons
Top 09: Mittagstisch
Top 10: Schulneulinge
Top 11: Sonstiges

Mittwoch, 6. Februar 2008

Treffen der Streitschlichter

Beim heutigen Treffen der Streitschlichter in der 6. Stunde wurden die Probleme besprochen, die sich bei dieser verantwortungsvollen schulischen Aufgabe ergeben. Insbesondere wurde als störend empfunden, dass nicht alle SchülerInnen der Schule die Streitschlichter respektieren und diese nicht anerkennen. Gemeinsam wurden Handlungsweisen und Regeln erarbeitet, damit angemessen auf dieses Problem reagiert werden kann.
Erstmals zugegen waren auch 12 neue Streitschlichterkandidaten, die in den nächsten Wochen unter Anleitung der Erfahrenen ein Praktikum ablegen, damit die Aufgabe auch im nächsten Schuljahr weiter geführt werden kann.

Nase hoch getragen

Fastnachtsdienstag ist immer wie Kindergeburtstag! Die Kinder kommen verkleidet und in aufgeräumter Stimmung in die Schule: An Unterricht denkt keiner. Es wird ordentlich gefeiert. Auch als Schulleiter will man da nicht nachstehen und hat sich nach Sitte und Gebrauch verkleidet. Diesmal als Clown, was die entsprechende Anerkennung der SchülerInnen findet.
Die Nase ziert ein roter Knollen, der bei Druck ordentlich quietscht. Schon treffen die ersten Anfragen ein, ab man denn mal drücken dürfe. Anfangs hatte ich nichts dagegen, aber man kann sich vorstellen, dass beinahe 400 SchülerInnen den gleichen Wunsch hegten.
So war ich schon nach kurzer Zeit gezwungen, die Nase hoch zu tragen, damit ja keiner mehr hinein kneifen konnte - hochnäsig für den Rest des Schultages.

Freitag, 1. Februar 2008

Giftzettel

Heute ist ein aufregender Tag für viele unserer Schüler: Es gibt Halbjahreszeugnisse! Früher ein gefürchteter Tag mit manchmal unangenehmen Überraschungen, heute hingegen treten wegen der Bekanntgabe und Besprechung der Noten kaum noch derartige Probleme auf.
Man hat den Eindruck, dass die Bedeutung der Noten heute gar größer geworden ist: Jeder hält das Ergebnis seiner Bemühungen in Händen und freut sich auf die Bestätigung und Belohnung. Und diese fällt nicht so knapp aus.
Der Ausdruck Giftzettel für die Zeugnisse scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Nur noch Oma und Opa sprechen davon und versüßen oftmals die dramatische Wirkung.